Chemnitz bald Fairtrade-Town

Was sind Fairtrade-Towns?

Fairtrade-Towns fördern gezielt den Fairen Handel auf kommunaler Ebene und sind das Ergebnis einer erfolgreichen Vernetzung von Personen aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft, die sich für den Fairen Handel vor Ort stark machen. Und das nicht ohne Grund, denn das Thema Fairer Handel liegt im Trend: In Deutschland wächst zunehmend das Bewusstsein für gerechte Produktionsbedingungen sowie soziale und umweltschonende Herstellungs- und Handelsstrukturen.

Ausführliche Informationen gibt es unter: https://www.fairtrade-towns.de/fairtrade-towns/

Chemnitz

2016 gründete sich die Steuerungsgruppe, welche den Weg der Stadt Chemnitz zur Fairtrade-Town begleitet. Dieser Gruppe gehören neben Mitgliedern des Weltladens auch Vertreter der Agenda 21, der Grünen und weitere Vertreter von Verbänden und aus der Zivilgesellschaft an.

In den vergangenen Monaten haben wir damit begonnen Schulen, Vereine, Kirchen, Einzelhandelsunternehmen und Gastronomiebetriebe anzusprechen, um den Kriterien einer Stadt des Fairen Handels gerecht zu werden:

  1. vier Zeitungsartikel pro Jahr
  2. Gründung einer Steuerungsgruppe
  3. Beteiligung der Zivilgesellschaft in Form von mindestens 2 Schulen, 2 Kirchen, 2 Vereinen…
  4. Beteiligung von mindestens 18 gastronomischen Einrichtungen und 35 Geschäften
  5. Unterstützung der Kampagne durch den Stadtrat

Stand Januar 2018:

Die Kriterien 2 und 5 wurden vollständig erfüllt. Nun kommt es auf die Chemnitzer und Chemnitzerinnen an. Wir benötigen Ihre Unterstützung um die restlichen Kriterien zu erfüllen und eine Verankerung des Themas Fairtrade mit seinem Prinzip des solidarischen Handelns in unserer Stadt zu erreichen.

Ansprechpartner: 

Umweltzentrum Chemnitz , Tel.: 0371/ 495 26 03, umweltzentrum@stadt-chemnitz.de

FAIREwelt Chemnitz, Tel.: 0371/44479888, info@faire-welt-chemnitz.de

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FÖJ – Auch bei uns im Weltladen möglich

Hast du noch keinen Ausbildungsplatz oder willst du dich noch ein bisschen ausprobieren – dann könnte ein Freiwilliges Ökologisches Jahr das Richtige für dich sein. Im Weltladen kannst du dein Talent und dein Können in vielfältigen Bereichen erproben.

Spannende Aufgaben erwarten dich. So kannst du beispielsweise ausprobieren, ob es dir liegt, anderen die Themen rund um den Fairen Handel zu vermitteln oder du arbeitest am Ausbau unseres Internetauftritts mit. Natürlich kannst du auch testen, wie es ist im Laden zu stehen und Kundinnen und Kunden zu beraten.

Weitere allgemeine Informationen zum FÖJ findest du unter https://www.foej-sua.de/index.php/foej.

Melde dich einfach bei uns und bewirb dich bei der Sächsischen Umweltakademie der URANIA e.V. unter www.sua-urania.de.

Wir freuen uns auf dich 🙂

 

 

 

 

 

Nicht nur zu Feiertagen ein Wein-Genuss: UKUVA

Den Geschmack des südlichen Afrika enthalten die Bio-Weine Chenin Sauvignon UKUVA und Pinotage UKUVA. In der Sprache der Xhosa, einem südafrikanischen Stammesvolk, bedeutet der Name der würzigen Weine „schmecken“. Genießen Sie den süffigen Charakter von Beerenfrüchten der Pinotage-Traube und die Frische der Chenin-Sauvignon-Komposition. Beide Weine sind seit einigen Wochen bei uns erhältlich. Ein Anteil des Erlöses von Stellar Organics geht an soziale Projekte in Südafrika. Weitere Informationen finden Sie unter http://good-grapes.org. Wir bieten Ihnen die trockenen Weine in einer ein-Liter-Pfandflasche an.

Für Gourmets und Genießer – Schokolade aus São Tomé

Mit der GEPA-Initiative Taste Fair Africa stellen wir ihnen neue Schokoladenkreationen sowie neue Kaffees vor. Dahinter steht der Gedanke, die Vielfalt des Kontinents zu präsentieren. Zu den drei Kaffees aus Uganda gesellen sich fünf Schokoladenkreationen, die mit Kakao aus São Tomé produziert werden. Die kleine Insel São Tomé liegt im Golf von Guinea – der dort verarbeitete Kakao zählt zu den besten der Welt. Lassen Sie sich von den frischen und pikanten Sorten (auch vegan) verführen.

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Fachdialog: „Vergaberecht kann mehr – Sachsen übernimmt Verantwortung“

Am Dienstag, den 14. November 2017, fand in Dresden ein Fachdialog zum Vergaberecht statt. Anwesend waren neben Gewerkschaftern, Landtagsabgeordneten und Wirtschaftsvertretern auch zahlreiche Angestellte welche sich um die Beschaffung von Textilien, Steinen, Bällen und vielem mehr in den Kommunen kümmern.

Unter den Anwesenden waren zudem Vertreter der Fairtrade Towns Leipzig, Dresden und Freiberg. Insbesondere Leipzig wusste mit seinen Ansätzen zu überzeugen. Dieses Jahr fällte der Stadtrat der Einwohnerstärksten Stadt Sachsens den Beschluss künftig ausschließlich fair gehandelte Fußbälle zu beziehen. Darüber hinaus wird aktuelle eine volle Stelle eingerichtet, welche sich ausschließlich mit der Beschaffung sozial gerecht gehandelter Produkte beschäftigt.

Insgesamt werden in Deutschland 350 Milliarden Euro jährlich durch die öffentliche Hand an Auftragsvolumina verteilt. Dieses Geld sollte natürlich nach Möglichkeit möglichst ökologisch und sozial gerecht investiert werden. Das bei Ausschreibungen nicht ausschließlich auf den kleinsten Preis geachtet werden sollte, darüber waren sich am Dienstag alle einig. Die Realität in den Kommunen ist allerdings noch immer eine Andere. Hier werden zumeist die billigsten Produkte bezogen, dabei ist es schon jetzt möglich beispielsweise klimatische Folgekosten in die Kostenkalkulation mit einzubeziehen. Um die Kommunen auf diesem Weg noch eindeutiger zu unterstützen finden im Landtag aktuell Verhandlungen statt, die eine ökologische und sozial gerechte Vergabepraxis der Kommunen noch mehr unterstützen sollen. Es bleibt abzuwarten ob es hier zu positiven Ergebnissen kommt. Wünschenswert wäre es!

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Auf Bundesebene gibt es ebenfalls neue Entwicklungen. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung beschäftigt sich aktuell mit der Beschaffung von fairen IT-Produkten für den Eigenbedarf und der Bund will bis 2020 mindestens 50% seiner Textilien fair beschaffen.

In der Diskussionsrunde wurde deutlich, dass eine faire Beschaffung auch Kaufentscheidungen zugunsten regionaler Erzeuger bedeuten kann. Auch hier gibt es offensichtlich noch Nachholbedarf in Sachsen. Ein Erzeuger von Natursteinen aus Mittweida betonte: „In der Bergstadt Freiberg haben wir keine Aufträge, in Baden-Württemberg setzen wir aber 30% unserer Steine ab. Ökologische und sozial gerechte Erzeugung ist dort gesellschaftlicher Konsens.“ In Sachsen werden hingegen Steine oft aus Indien oder China bezogen und das unter erbärmlichen Arbeitsbedingungen.

Weitere interessante Aspekte zur Fairgabe finden sich auch auf folgender Internetseite:

www.fairgabe.berlin

Sonne im Glas!

Gleich ob im Frühling und Sommer oder im Herbst und Winter. Wer liebt es nicht – das Licht der Sonne? Wollen Sie auch am Abend noch Sonnenlicht genießen? Dann fangen Sie mit dem Sonnenglas® das Licht der Sonne am Tag ein.     SAM_0289

Das Sonnenglas® ist ideal als Gartenlampe, für den romantisch gedeckten Tisch, für Grillpartys, beim Camping, zur Dekoration, zum Essen im Freien… einfach für alle Outdoor-Aktivitäten, bei denen Sie nach Sonnenuntergang eine gemütliche, idyllische Abendstimmung erzeugen möchten.

Das Sonnenglas® ist ein echtes Fair-Trade Produkt aus Südafrika (lesen Sie hier die Sonnenglas Infos). Es wurde entwickelt als vollwertige Lichtquelle für Menschen in Gebieten ohne Stromversorgung.

Pakilia – Silberschmuck aus Mexiko

Wir erweitern unser Schmuckangebot: mit Ringen, Ohrsteckern und Ketten aus hochwertigem Sterlingsilber (0,925) von Pakilia. Die edlen Stücke werden von Hand in der mexikanischen Stadt Taxco gefertigt. In der Region entwickelte sich die Bearbeitung von Silber bereits seit dem 18. Jahrhundert. Lassen Sie sich von dem außergewöhnlichen Design und der ausgewählten Bearbeitung beeindrucken. Alle Schmuckstücke sind nickelfrei.

Oliven – Fair und Bio aus Palästina

Olivenhaine machen etwa 80 Prozent der landwirtschaftlichen Flächen in Palästina aus. Die teils jahrhundertealten Bäume wachsen oft auf Terrassen und werden aufwendig von Hand bewirtschaftet. 51 Produzentenkooperativen, die viele Kleinbäuerinnen versammeln, arbeiten mit Canaan Fair Trade zusammen, um ihre Olivenprodukte zu vertreiben. Dazu gehören hochwertiges Olivenöl (nativ extra), aber auch Aufstriche, Mandeln oder Couscous.

Probieren Sie den Geschmack sonnengetrockneter Tomaten und Kapern in einem fruchtig-frischen Mix, oder eine Tapenade aus grünen Oliven. Beide Aufstriche eignen sich pur aufs Brot oder Baguette, können zum Käse, als Gemüsedip wie zu Salaten gereicht werden. Zusammen mit Za’atar, der typischen Gewürzmischung aus Thymian, geröstetem Sesam, Gewürzsumach, Meersalz und natürlich Olivenöl, runden sie Suppen und Saucen ab.